Tannenwaldbrücke wieder offen

TannewaldbrückeEndlich gibt es wieder eine schnelle Verbindung vom Jungfernkopf in Richtung Innenstadt… Nach gut 13-monatiger Bauzeit und damit drei Wochen vor dem angestrebten Termin wird die neue Brücke Tannenstraße am kommenden Donnerstag, 19. Juni, um zirka 15 Uhr für den Verkehr von Norden nach Süden freigegeben. Die Verkehrsfreigabe in beide Richtungen ist ab Ende Juli vorgesehen, wenn die Bauarbeiten in den Anschlussbereichen der Tannenstraße dieses zulassen. Hierfür ist es erforderlich, die Brücke Tannenstraße Mitte Juli noch einmal für einen Tag komplett zu sperren.

Die größte Schwierigkeit bei der Bauausführung lag darin, dass viele Arbeiten nur in nächtlichen Sperrzeiten erfolgen konnten, die zum Teil 14 Wochen vorher mit der DB-Netz AG abgestimmt und genehmigt werden mussten. Erschwerend kam hinzu, dass man im Baugrund auf unbekannte Hindernisse gestoßen ist.

Trotz der genannten Schwierigkeiten resultiere die frühzeitige Fertigstellung aus der guten Zusammenarbeit mit der DB Netz AG, der bauausführenden Firma Wittfeld GmbH, Wallenhorst und der Bauüberwachung, erklärte Stadtbaurat Norbert Witte. „Diesbezüglich möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken.“

Das neue Bauwerk ist die nunmehr dritte Brücke über die Gleise der Bahn an dieser Stelle und verbindet die Stadtteile Rothenditmold und West. Er erwarte, dass die Stahlverbundbrücke, bei der von einer Lebensdauer von 100 Jahren ausgegangen wird, ihren Vorgänger (Baujahr 1964) in Hinblick auf die Dauerhaftigkeit bei weitem übertreffe, meinte Witte. Wie schon bei der Brücke Neue Mühle sei auch hier ein Cortenstahl verwendet worden, der durch den ersten Rost eine Schutzschicht aufbaue. Dadurch werde die gerade über Gleisanlagen sehr aufwändige Erneuerung einer Beschichtung eingespart, die alle 20 bis 25 erforderlich wäre.

Der Stadtbaurat sowie das Straßenverkehrsamt bedankten sich bei allen Anwohnern und Nutzern der Brücke Tannenstraße, die in den zurückliegenden 13 Monaten mit nicht unerheblichen Beeinträchtigungen leben mussten, für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Pressemitteilung der Stadt Kassel



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