Seniorenbeirat Kassel begrüßt geplante Gesetzesänderung zum Thema Kinderlärm

Der Seniorenbeirat Kassel bringt es mit seinem Standpunkt bei der unsäglichen Diskussion um Kinderlärm in Wohngebieten auf den Punkt:

„So, wie wir unsere Kinder heute behandeln, werden sie uns morgen pflegen.“

Einstimmig begrüßt der Seniorenbeirat der Stadt Kassel, dass die Bundesregierung spielende Kinder oder eine Kindertagesstätte im Wohngebiet als normal ansieht und die davon ausgehende Geräuschentwicklung nicht länger als ‚Lärm’ bewerten, sondern aus dem Bundesemissionsschutzgesetz streichen will. Gerade ältere Menschen erfreuten sich an deren Lebensfreude, wenn es Kinder in ihrer Umgebung gibt. Darüber ist sich die Seniorenvertretung quer durch alle unterschiedlichen Mitgliedsorganisationen einig. Wer Verständnis für die normalen Bedürfnisse von Kindern aufbringe, und dazu gehöre auch immer mal, draußen miteinander zu toben, erreiche meist eher, dass auch sie lernen, Rücksicht auf andere zu nehmen. Kinder könnten ein verträgliches Zusammenleben unter Nachbarn auch nur im Wohngebiet erleben und erlernen.


Normal setzten aber auch die Eltern schon für sich oder im Kinderhort die Erzieher hier und da Grenzen, um das Zusammenleben verträglich zu gestalten – und ließen sich darauf auch ansprechen. Regeln müssten aber begründet und am besten mit den Kindern ausgehandelt werden, meint Manfred Aul als Beiratsvorsitzender. „Wir Älteren waren auch mal Kind und wollten das auch so haben.“

Kategorie: Informationen

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