Mann aus Vellmar beobachtete Sprengung eines Sparda-Bank-Geldautomaten

Ein 50 Jahre alter Mann aus Vellmar, der in einer nahe gelegenen Firma im Inustriegebiet Heinrich-Hertz-Str. um 1:30 Uhr seinen Nachtdienst beendet hatte, war zur Tatzeit auf dem Weg zu der Sparda-Bankfiliale. Er wollte dort eigentlich Kontoauszüge ziehen. Auf dem Weg dorthin hörte er die Explosion und sah Augenblicke später die schwarze Limousine vom Parkplatz der Bank abfahren. Dann erkannte er, dass es im Automatenraum der Filiale eine Explosion gegeben hatte und alarmierte über Notruf 110 die Leitstelle der Polizei. Da er sich Teile des Kennzeichens und markante Details der Limousine eingeprägt hatte, konnte er den Polizeibeamten wichtige Fahndungshinweise geben, die wenig später auch zum Erfolg führten. In der Emmy-Nöther-Straße entdeckten Polizisten des Reviers Ost das Fluchtfahrzeug mit den beiden Tatverdächtigen. Mit Verstärkung durch weitere Funkstreifen wurden die beiden Verdächtigen vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Im Kofferraum ihres Mietwagens fanden die ermittelnden Beamten eindeutige Beweisstücke. Neben zwei Acetylen- und Sauerstoffflaschen lagen im Kofferraum des Wagens auch die dazu gehörenden Schläuche sowie Elektrokabel und transparente Kunststoffschläuche, wie sie auch am Tatort zum Einleiten des explosiven Gemisches vorgefunden und sichergestellt wurden.

Der Geldautomat wurde völlig zerstört und es wurde weiterer, erheblicher Sachschaden angerichtet. Die Druckwelle hatte außerdem das Schiebetürensystem des Automatenraumes derart verformt, dass die Täter nicht mehr in den Raum gelangen konnten. Daraufhin hatten sie mit ihrem Leihwagen, einer schwarzen Limousine mit Hamburger Kennzeichen, ohne Beute die Flucht angetreten.


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