Kassel-Statistik für 2010 – Kassel wird attraktiver

Ihrem Ruf als Metropole zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main und Ruhrgebiet Hannover und damit als nordhessische Kapitale wird die Stadt Kassel immer mehr gerecht. Mit wachsender Attraktivität, zunehmender Zahl von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, aber auch durch den Ausbau der städtischen Kulturlandschaft sei Kassel ein Ort, an dem man gerne lebe, erklärte Oberbürgermeister Bertram Hilgen bei der Vorstellung der neuesten Einwohnerzahlen durch die städtische Fachstelle Statistik.

Erfreulich sei, dass im vergangenen Jahr in Kassel die Zahl der Geburten gegenüber 2009 gestiegen sei. So hätten 2010 1.787 Kinder das Licht der Welt erblickt, ein Jahr zuvor seien es 1.683 gewesen. Ebenfalls positiv sei, dass sich die Zahl der Sterbefälle leicht von 2.131 im Jahr 2009 auf 2.077 in 2010 verringert habe. Auch, und dies zeige die wachsende Attraktivität der Stadt, gebe es ein großes Plus bei der sogenannten räumlichen Bewegung. Nach der Statistik aus dem Einwohnerregister hätten 12.586 Personen in 2010 die Stadt verlassen, zugezogen seien dagegen 13.785, was ein Plus von 1.199 Menschen ausmache. Gemeinsam mit den Verlusten der sogenannten natürlichen Bewegung, so Hilgen weiter, gebe dies ein Jahresplus von 871, so dass nun 193.112 Männer, Frauen und Kinder ihren Hauptwohnsitz in Kassel hätten. Dies sei gegenüber 2009 ein stolzer Zuwachs und damit auch der höchste seit Mitte der 90er Jahre, als durch die Wiedervereinigung die Einwohnerzahlen in Kassel stark gestiegen seien, führte Oberbürgermeister Hilgen weiter aus.

Die meisten Menschen lebten zum Stichtag 31. Dezember 2010 im Stadtteil Vorderer Westen. 15.562 Personen wurden gezählt. Zweitbevölkerungsreichster Stadtteil war Nord-Holland mit 14.080 Personen, gefolgt von Wehlheiden mit 13.636. Die wenigsten Menschen, nämlich 2.053, lebten 2010 im Stadtteil Nordshausen, gefolgt von den Stadtteilen Jungfernkopf mit 3.813 und Unterneustadt mit 3.888 Personen.

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