Google-Street View Deutschland kommt bis Ende 2010

Die 20 Städte (Kassel ist noch nicht dabei), die bis Ende 2010 in Googles Street View verfügbar sein sollen, sind:

  • Berlin
  • Bielefeld
  • Bochum
  • Bonn
  • Bremen
  • Dortmund
  • Dresden
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Hannover
  • Köln
  • Leipzig
  • Mannheim
  • München
  • Nürnberg
  • Stuttgart
  • Wuppertal.

Zurzeit werden die Fotos für die ersten deutschen Städte, die in Street View erscheinen sollen, vorbereitet – ein Prozess, bei dem modernste Technologie zur Unkenntlichmachung von identifizierbaren Gesichtern und Kfz-Kennzeichen zum Einsatz kommt.
Sobald die Bilder online verfügbar sind, können deutsche Unternehmen jeglicher Größe diese Technologie kostenlos nutzen, indem sie Google Maps in ihre Webseiten einbetten. Überall auf der Welt haben Betreiber von Immobilien-, Reise-, Hotel- und Gemeindewebseiten bisher schnell den Nutzen dieser Technologie erkannt.

Neue Statistiken, die die Google Inc. im Zuge der Ankündigung veröffentlicht hat, verdeutlichen, dass viele deutsche Nutzer Street View bereits verwenden, um ihrer Reiseleidenschaft nachzugehen. So rufen Nutzer aus Deutschland täglich mehr als eine Million Street View Panoramen auf, meist in ihren virtuellen Hauptreisezielen USA, Großbritannien, Italien und Frankreich.

Street View steht zurzeit in 23 Ländern weltweit zur Verfügung, darunter auch in 12 europäischen Ländern. Als Bestandteil von Google Maps haben sich die Straßenansichten dabei als beliebte und nützliche Zusatzfunktion erwiesen – im Durchschnitt nimmt mit der Bereitstellung von Street View die Verwendung von Google Maps um anhaltend 20 Prozent zu.

Die neuen Funktionen

In den genannten 20 Städten können Mieter und Eigentümer vier Wochen lang die Unkenntlichmachung ihres Hauses in Street View mit Hilfe der neuen Funktion anfordern. In diesem Zeitraum eingehende Briefe werden ebenfalls weiterhin bearbeitet. Im Anschluss wird die Online-Funktion geschlossen, um Google ausreichend Zeit für die Bearbeitung der Anträge zu geben. Anträge, die sich auf Gebiete außerhalb der ersten 20 Städte beziehen, können danach weiterhin eingereicht werden. Anträge, die bereits in der Vergangenheit bei Google eingegangen sind, werden umgesetzt, ohne dass der Antragssteller die Funktion nutzen muss.

Darüber hinaus ist es möglich, abzuwarten, bis Street View in Google Maps verfügbar ist, und dann durch ein einfaches Reporting Tool gegebenenfalls die Unkenntlichmachung eines Bildes einzufordern.

Neue Informationskampagne

Zusätzlich zu der eigens bereitgestellten Webseite für Street View auf www.google.de/streetview, die mehr Informationen über das Produkt enthält, wird Google die Deutschen in einer online und offline durchgeführten Informationskampagne in regionalen und überregionalen Zeitungen sowie Wochenmagazinen über Street View informieren.

Kategorie: Informationen

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