Eröffnung der Eisenbahnüberführung am 24. November 2012

Nach 17 Monaten Bauzeit erfolgt am Samstag, 24. November 2012, um 11 Uhr die Freigabe der Eisenbahnüberführung über die Schenkebier Stanne / Waldecker Straße für den öffentlichen Kfz- und Fußgängerverkehr. Somit bleiben die Schranken des gegenwärtig noch in Betrieb befindlichen Bahnüberganges ab diesem Zeitpunkt für immer geschlossen und werden anschließend zurückgebaut.

Fotos von der Eröffnung

 

 

Die Verkehrsführung stadteinwärts erfolgt von der Wegmannstraße über den Kampwiesenweg, die Waldecker Straße in die Schenkebier Stanne. Stadtauswärts wird der Individualverkehr von der Schenkebier Stanne über die Waldecker Straße und die Straße „Zum Feldlager“ in die Wegmannstraße geführt.

Ebenfalls ihrer Bestimmung übergeben wird am Samstag die neue Fußgängerbrücke über die Gleise in Verlängerung des Kiefernweges. Im Gegenzug wird auch der schienengleiche Fußgängerüberweg in Verlängerung der Straße „Am Wäldchen“ endgültig geschlossen und anschließend zurückgebaut.

In der Folgezeit werden noch umfangreiche Bauarbeiten in der Schenkebier Stanne zwischen Waldecker Straße und Lambertweg sowie im Eisenbahnweg zwischen Waldecker Straße und Wegmannstraße und in den Randbereichen der jetzt fertigen Straße ausgeführt. In diesem Zusammenhang wird der Verkehr im Bereich der neuen Eisenbahnüberführung durch eine Engstellensignalisierung geregelt. Die Straßenverkehrsbehörde rechnet mit entsprechenden Behinderungen.

Die Beendigung aller Bauarbeiten zur Beseitigung des schienengleichen Bahnüberganges in der Wegmannstraße soll dann im Sommer kommenden Jahres gemeinsam mit den beteiligten Firmen, den betroffenen Anliegern sowie den Bürgerinnen und Bürgern gefeiert werden.

Kategorie: Informationen

Kommentare

6 Antworten zu “Eröffnung der Eisenbahnüberführung am 24. November 2012”
  1. Christof Sperl sagt:

    Nun also Lotsen, die die Konsequenzen überstürzter Planung auffangen sollen. Eine neues Highlight in unserer Stadt, in der mittlerweile nicht mal mehr Bußgeldbescheide wegen der falsch installierten Tonnenblitzer zugestellt werden. Ein rechtsfreier Raum also, in dem bald Kinder auf dem Schulweg durch solche gefährdet werden, die nach dem Motto „Muß ich eh nicht zahlen“ die Wegmannstraße entlangbrettern. So langsam fühle ich mich als Eulenspiegel bei den Schildbürgern, wüßte ich nicht, daß ich in Kassel wohne.

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  2. Jürgen Kopp sagt:

    Heute morgen hab ich mir die Situation vor Ort wieder angeschaut. Von 7:10 bis 8:00 Uhr!

    Ja, die Stadt hat reagiert. Es befinden sich zwei Lotsen im Bereich der Unterführung. Und sie achten auch auf den Verkehr und auch auf die Fußgänger!!! Aber es sind Menschen, die eben wie Menschen reagieren. Das heißt, dass selbst in der kurzen Zeit (ca 50 Min) die ich vor Ort war, mehrere Situationen vorkamen, die eben vorkommen wenn Menschen handeln und agieren! Das heißt, sie machen Fehler, die eben menschlich sind. Sie reden miteinander (z.B. über die „unmögliche Gefahrensituation die sie absichern sollen), sie gehen zu ihrem Auto und holen sich Kaffee, sie stehen abseits der Situation und haben „von dort alles im Blick“, sie schätzen den fließenden bzw. ruhenden Verkehr falsch ein (wörtliches Zitat: “ …. wenn Du schnell gehst, kommst Du noch rüber“ und nach nochmaligem Blick auf das eben noch haltende doch jetzt durch Ampelwechsel auf Grün losfahrende Auto, “ ach nein, jetzt nicht, warte bitte“!) usw. usw.!

    Es müssen hier dringend Fußgängerampeln aufgestellt werden!!! Sofort!!!!

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  3. Marco Genzel sagt:

    Nun haben wir also, wenn auch vorübergehend, ein neues Verkehrshindernis am Jungfernkopf. Ich stand gestern abend mit dem Auto geschlagene 10 Minuten auf einer Stelle der Straße, weil an der Kreuzung Kampwiesenweg/Waldecker Straße gar nichts mehr ging.
    Der Bus der KVG versuchte vergeblich in Richtung neuer Unterführung abzubiegen, was aufgrund fehlender Ausweichmöglichkeiten für entgegenkommende Fahrzeuge in der Waldecker Straße praktisch nicht möglich war. Weil sich z.B. Pflegedienste in diesem engen Abschnitt einen Dreck um das Halteverbot scheren, ist oft sogar die Begegnung von zwei entgegenkommenden PKW ein Problem. Vom Bus also ganz zu schweigen.

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  4. Jürgen Kopp sagt:

    Durch die voreilige Eröffnung, bei der man die Fußgänger vollkommen vergessen hat, scheint mir der Tatbestand der wissentlich herbeigeführten Straßenverkehrsgefährdung nach § 315 StGB gegeben zu sein! Fußgänger sind gezwungen, zweimal die für den Autoverkehr durch Ampeln geregelte Straße zu überqueren, ohne dass ihnen eine Ampel den Weg dauzu freigibt!

    Ein Vertreter der Stadt Kassel, der zur Überprüfung der Situation am Montag Morgen(26.11.12) gegen 7:30 Uhr vor Ort war, fand die Situation u.a. deshalb nicht so bedrohlich, da es sich ja hier um eine Anliegerstraße handele. Wie inkompetent darf man eigentlich sein, um weiterhin solche Funktionen im Auftrage der Stadt Kassel ausüben zu dürfen?? Ein weiterer Vertreter der Verkehrsbehörde, ein Abteilungsleiter der sich als derjenige benannte, bei dem ich mit meiner Nachfrage schon richtig sei (eigentlich wollte ich Herrn Nolda sprechen), erwiederte auf meine Ausführungen und Nachfrage bzgl. der ungeschützten Überquerung der Straße, dass sei doch so wie an vielen anderen Stellen bei anderen Straßen auch! Das Straßenverkehrsamt hätte diese Situation als „sicher“ ausgewiesen und im übrigen würden sie die Gegebenheiten aktuell überprüfen! Die Überprüfung war wohl die durch den Herren, welche die Straße als Anliegerstraße ansieht!!!!

    Ich werde morgen Früh vor Ort sein um zu sehen, ob sich etwas getan hat! Heute bis 19:00 Uhr war alles noch beim Alten!!!!

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  5. M.S. sagt:

    Meinen Glückwunsch an Herrn Eichler(SPD-Ortsvorsteher) und Herrn Nolda(Grüne-Stadtbaurat), lange musste im Ortsteil Jungfernkopf auf diese Unterführung gewartet werden.
    Und man würde gerne auch jetzt noch ein wenig warten! Stattdessen wurde ohne erkennbare Eile eine Gefahrenstelle(Beschrankter Bahnübergang) durch eine neue ersetzt. Konnten bislang die Schulkinder, die zwischen Frasenweg und Bahnübergang wohnen, auf direktem Weg über den Bahnübergang entlang der Wegmannstraße zur Schule gehen, so sind sie nun bis zur Fertigstellung des Aufgangsbereiches zu den Bahnsteigen zwischen Schenkebier Stanne und Eisenbahnweg gezwungen die verlängerte Waldecker Straße, die jetzt vorübergehend den Durchgangsverkehr aufnimmt, erst vor der Bahnunterführung und dann dahinter zu überqueren.
    Hier hätte man zumindest vorübergehend, deutlich erkennbar, Fußgängerüberwege einrichten bzw. mit dem Rückbau der Schranke bis zur endgültigen Fertigstellung warten sollen.

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  6. Christian Unverzagt sagt:

    ERSTER! Ich habe die Chance heute um halb drei nachmittags genutzt, als die tüchtigen Menschen von der Baustelle ihre Ampel eingestellt haben und als grün war, habe ich den Wagen durch unsere neue Unterführung gesteuert. Es fährt sich schön….

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