Die Tote vom Jungfernkopf ist identifiziert – Selbstmord

Nachdem sich zunächst die Identifizierungsmaßnahmen der aufgefundenen menschlichen Knochen durch das Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo und das Gerichtmedizinische Institut Gießen sehr schwierig gestalteten, steht jetzt die Identität der Verstorbenen fest. Die Rechtsmediziner haben die Identität der Frau durch eine Identifizierungsmaßnahme in Form einer Kombination von DNA-Merkmalen und Zahnstatus festgestellt. Damit bestätigen sich die Vermutungen der Ermittler, dass es sich bei den aufgefundenen sterblichen Überresten um die seit Juni 2004 vermisste Heike Borkowski-Klinge aus Harleshausen handelt.

Die bisherigen Ermittlungen einschließlich der intensiven Spurensuche sowie letztlich das Ergebnis der Knochenuntersuchungen, ergaben keinerlei Hinweise auf eine Straftat. „Daran haben wir nach Betrachtung der Gesamtumstände auch keinen Zweifel“, so Kriminalhauptkommissar Helmut Wetzel, Leiter des zuständigen Kommissariats K 11 in Kassel.

Die damals 50-Jährige war nach einem Besuch bei Bekannten nicht wieder nach Hause zurück gekehrt. Nach ihr war an mehreren Tagen intensiv, unter anderem mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, gesucht worden. Sie hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen.

Kategorie: Informationen

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