Die Schranke und kein Ende

Wir haben jetzt eine Regiotram-Haltestelle – wunderbar! Einen Schritt nach vorne für den Stadtteil Jungfernkopf. Ich persönlich nutze die Tram nun regelmässig, weil man mit einer Kurzstrecken-Fahrkarte, die im Fünfer-Block nur 1,10€ kostet, bis in die Innenstadt zur Wilhelmsstrasse fahren kann. Das ist unschlagbar günstig im Vergleich zu den Kosten, die entstehen, wenn man das Auto nimmt.

Doch bei all dem positiven, haben wir mit dem beschra(ä)nkten Bahnübergang nun doch wieder einen Rückschritt. Hatte man sich mit der neuen Schrankenanlage an die wirklich kurzen und erträglichen Wartezeiten im Auto gewöhnt, kommt es jetzt ganz dicke. Die Standzeiten vor der geschlossenen Schranke sind eine Zumutung geworden. Da der Stop der Regiotram an der Haltestelle nur nach Bedarf ist, wird die Schranke schon mehrere Minuten vor Ankunft geschlossen, weil der Zug aus Richtung Hofgeismar ja durchfahren könnte. Tut er aber meistens nicht und so kommt zur Wartezeit bis zur Ankunft nun auch noch die Ein- und Ausstiege und die Abfahrt hinzu. Dies summiert sich ohne Probleme auf etwa 7 bis 10 Minuten. Das folgende Roulette, ob die Zeit reicht um die Schranke zu öffnen, bevor der nächste Zug kommt, kennen wir alle.

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