Ausstellung: Mit Dampf und Diesel – Henschel und die Industriekultur in Kassel

„Mit Dampf und Diesel – Henschel und die Industriekultur in Kassel“ lautet der vielversprechende Titel der neuen Ausstellung des Stadtmuseums Kassel im KulturBahnhof-Südflügel, Rainer-Dierichs-Platz 1, vom 1. September 2010 bis zum 26. Juni 2011.

PDF Mit Dampf und Diesel Flyer
(Größe: 0,57 MB)

Anlässlich des 200 jährigen Henschel-Jubiläums erinnert das Stadtmuseum an zwei Jahrhunderte Industriegeschichte in Kassel. Für 150 Jahre war Henschel & Sohn das wichtigste Unternehmen in Kassel. „Die vielfältigen Entwicklungen im Maschinenbau und insbesondere in der Fertigung von Lokomotiven waren für Kassel von großer Bedeutung“, erklärte Oberbürgermeister Bertram Hilgen am Dienstag vor Journalisten. Durch die weltweite Erfolgsgeschichte von Henschels Lokomotive „Drache“ aus dem Jahr 1848 hätten die Menschen eine neue Form der Mobilität erlangt und die wirtschaftlichen Aspekte seien enorm gewesen. Deshalb nehme die Firma Henschel und Sohn einen besonderen Platz in der Industrialisierungsgeschichte Kassels ein und habe Kassel in der Welt bekannt gemacht, führte Hilgen aus. Die Firma Henschel und Sohn sei ein Symbol für Erfolg und Wachstum, meinte der Kasseler Oberbürgermeister. Die Vielzahl der neuen Unternehmen, die aus dem nicht mehr existierenden Familienunternehmen hervorgegangen seien, mögen sich diesen Unternehmergeist für die Zukunft bewahren. Die Ausstellung des Stadtmuseums eröffne den Bürgerinnen und Bürgern einen Zugang zur industriellen Entwicklung Nordhessens in der Vergangenheit und schärfe damit den Blick für Gegenwart sowie zukünftige Entwicklungen.

„Das gemeinsame Engagement der Stadt Kassel, des Landes Hessen, der Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V., der Kasseler Sparkasse, der GEO-Fennel GmbH und der Firma Krauss-Maffei Wegmann ist beispielhaft gewesen und hat die Ausstellung „Mit Dampf und Diesel“ erst ermöglicht“, erklärte Hilgen. Er wünsche sich ein so breites Engagement auch für andere Vorhaben in Kassel.

„Die Ausstellung des Stadtmuseums dokumentiert, wie sich Kassel seit dem 19. Jahrhundert als Industriestadt entwickelt hat – mit hervorragenden Perspektiven als Zentrum für zukunftsweisende Technologie. Das verdient unsere Förderung. Und ganz sicher auch die Aufmerksamkeit der Menschen in der Region“, erklärte Ingo Buchholz, stellvertretender Vorsitzender der Kasseler Sparkasse.

Die Ausstellung kann Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer (0561) 787-1400 oder im Internet unter www.stadtmuseum-kassel.de.

Kategorie: Informationen

Kommentieren Sie diesen Artikel

Sagen Sie was Sie denken...
Wenn Sie ein Bild von sich dem Kommentar hinzufügen wollen, brauchen Sie einen Gravatar!