Auestadionvorplatz wird Fußgängerzone

Der Auestadionvorplatz wird künftig nicht mehr als Parkplatz mehr zur Verfügung stehen, sondern als Fußgängerzone ausgewiesen. Ab Freitag, 15. August, werde die neue Regelung in Kraft treten, teilte jetzt Stadtbaurat Norbert Witte im städtischen Pressedienst mit. Für die bisherigen Nutzer stünden Ausweichmöglichkeiten auf dem öffentlichen Parkplatz zwischen Eisporthalle und dem KSV-Clubhaus in ausreichender Anzahl zur Verfügung, für die Eissporthalle zudem auf den der Eissporthalle vorgelagerten Privatflächen.

Der Lieferverkehr zur Eissporthalle, deren Einrichtungen und zum Auestadion bleibe von der Neuregelung selbstverständlich unberührt und sei weiterhin zulässig wie auch der Radverkehr und im Bereich der Wendeschleife der Linienverkehr. Auch sei für die Zufahrt in den umzäunten Bereich des Auestadions jederzeit gesorgt.

Witte wies daraufhin, diese Regelung sei im Zusammenhang mit dem Ausbau des Auestadions notwendig geworden, durch den sich eine Vielzahl neuer Anforderungen an die künftige Nutzung des Vorplatzes stellten. Sowohl der Deutsche Fußball-Bund (DFB) als auch die Polizei und die Feuerwehr würden die Sicherheit bei einer weiteren Parkplatznutzung als nicht mehr gewährleistet ansehen. Durch die fast vollständige Belegung des Platzes durch geparkte Fahrzeuge stünden zwingend notwenige Sicherheitsräume nicht zur Verfügung. An- und abfahrende Fahrzeuge verursachten bei dem regelmäßigen vorhandenen starken Fußgänger- und Radverkehr – insbesondere im Engpass zwischen Eissporthalle und Auestadion – häufig Gefahrensituation für die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Die vorhandene Zaunanlage des Auestadions müsse wegen der Vorgaben des DFB deutlich in den Bereich des Vorplatzes erweitert werden, aber auch der Ortsbeirat Süd, so Witte weiter, wünsche eine neue Gestaltung. Diese Aspekte ließen eine weitere Nutzung als Parkplatzfläche des Auestadionvorplatzes nicht mehr zu. Der Stadtbaurat bittet alle Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer, die neue Beschilderung zu beachten und einzuhalten. Die Straßenverkehrsbehörde habe bereits darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen die künftige Verkehrsregelung geahndet werden müssten.

Pressemitteilung der Stadt Kassel


Kategorie: Informationen

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